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SUMMARY:Parodontale Gesundheit und Ernährung: Biss für Biss zum gesunden Biss
DESCRIPTION:Referent: PD. Dr. Johan Wölber\, Freiburg \n\n\n\nOrale Erkrankungen wie Karies und Parodontitis\, die zusammen die häufigsten Erkrankungen von Homo sapiens heutzutage darstellen\, werden häufig als Folge von unkontrollierter Plaqueakkumulation gesehen\, oder böse gesagt: von „mangelnder“ Mundhygiene. Dabei stellt sich die Frage\, wie dieses „Problem“ eigentlich andere Spezies lösen\, die keine Möglichkeiten zur Zahnreinigung haben? \n\n\n\nBei der Beschäftigung mit dieser Frage kommt man schnell zur Einsicht\, dass der heutige Homo sapiens ganz anderen Lebensbedingungen und Verhaltensweisen ausgesetzt ist im Vergleich zu wildlebende Populationen oder anderen Tieren. Neben Stress\, Rauchen ist vor allem das heutige durchschnittliche Ernährungsverhalten von Homo sapiens in Industrienationen weit weg von den evolutionären und biologischen Voraussetzungen\, die eigentlich für unsere Spezies „gedacht“ wären. \n\n\n\nDiese Veränderungen im Ernährungsverhalten haben zur Folge\, dass Ernährung mittlerweile als Hauptrisikofaktor für den frühzeitigen Tod in Industrienationen gilt\, und dass Homo sapiens unverhältnismäßig hohen Prävalenzen an Karies und parodontalen Erkrankungen ausgesetzt ist. \n\n\n\nAus positiver Sicht erlaubt ein ernährungsmedizinischer Ansatz aber wiederum\, viele Erkrankungen und körperliche Bedingungen mittels Ernährungsintervention positiv beeinflussen zu können. Dies ist auch als „gemeinsamer Risikofaktorenansatz“ beschrieben. Als Beispiel kann das Vermeiden von zugesetztem Zucker sowohl Karies und parodontale Erkrankungen vorbeugen als auch eine Reihe von Allgemeinerkrankungen positiv beeinflussen\, wie unter anderem Übergewicht\, Diabetes oder kardiovaskuläre Erkrankungen. Im Vergleich zur Standardtherapie einer (antibakteriellen) Plaquereduktion zeigen Ernährungsinterventionen hier eine große Bedeutung für die allgemeine Gesundheitsförderung. Da orale biofilmassoziierte Erkrankungen wie Gingivitis und Karies relativ schnell auf Ernährungseinflüsse reagieren\, bieten sie zudem eine immense präventive Chance\, über eine zahnärztliche Ernährungstherapie frühzeitig allgemeinmedizinischen Erkrankungen vorzubeugen\, die unter Umständen auf einer langjährigen Fehlernährung beruhen. Dazu ist allerdings das Wissen um Ernährungsfaktoren bei den zahnärztlichen Teams sowie die Ermöglichung von suffizienter Abrechenbarkeit von Ernährungsberatung in der Zahnmedizin über die Krankenkassen notwendig.
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