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Zahndurchbruchsstörungen – Diagnostik und Therapie

4. Mai 2026 @ 19:30 22:00

Der Zahndurchbruch ist definiert als ”… die Bewegung eines Zahnes vom Ort seiner Entwicklung im Alveolarfortsatz zu seiner funktionellen Position in der Mundhöhle.“ (Massler & Schour, 1941)
Es handelt sich hierbei um einen komplexen, lokalisierten, beidseitig symmetrischen und zeitlich festgelegten Prozess, wobei verschiedene Stadien des Zahndurchbruchs durchlaufen werden: die prä-eruptive Bewegung, die intra-ossäre Eruption, die Penetration der Mukosa, die prä-okklusale Eruption und die post- okklusale Eruption. Grundsätzlich kann es zu Durchbruchsstörungen in all diesen Phasen kommen, wobei die Ursachen ganz unterschiedlich sind. Im Allgemeinen werden drei Konditionen unterschieden: die Impaktion, die Reimpaktion und die Primäre Durchbruchsstörung. In diesem Seminar werden neben Ätiologie und Pathogenese der verschiedenen Arten von Durchbruchsstörungen, die klinisch relevanten Aspekte von Prävention, Diagnose und Therapie anhand zahlreicher klinischer Beispiele vorgestellt und diskutiert.

Prof. Dr. Angelika Stellzig-Eisenhauer, Würzburg

80€ für Nicht-Mitglieder

Z.A.P.F. e.V.

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